Die Toskana im Inselformat will entdeckt werden! Am besten einmal rundherum und quer drüber auf einer Vespa mit dem Fahrtwind im Gesicht.
Hier sind unsere Tipps für unvergessliche Ferien.

Abseits der Küste offenbart Elba mit seinen historischen Bergdörfern eine ganz besondere Seite. Capoliveri, malerisch auf einem Hügel gelegen, bezaubert mit engen Gassen, stimmungsvollen Plätzen und einer lebendigen Atmosphäre voller Restaurants, Weinbars und kleiner Boutiquen. Hier trifft Geschichte auf Dolce Vita. Das kleine Dorf Poggio ist bekannt für seine Ruhe und die heilsamen Quellen der „Fonte Napoleone“. Ganz in der Nähe thront Marciana, eines der ältesten Dörfer der Insel. Mit seinen steilen Treppengassen, mittelalterlichen Mauern und der Seilbahn hinauf zum Monte Capanne gilt es als idealer Ausgangspunkt für Wanderungen in Elbas Bergwelt. Auch Rio nell’Elba erzählt mit seinen pittoresken Steinhäusern und den Überresten alter Bergwerke von der langen Tradition des Erzabbaus. Ein Bummel durch die verschlungenen Straßen führt zu Aussichtspunkten mit spektakulären Blicken über die Ostküste.

Geniessen Sie nach einer Wanderung auf den Monte Capanne oder nach einer gemütlichen Fahrt mit der kleinen Kabinenbahn (ab Marciana Alta) den atemberaubenden Blick über Elba, das Mittelmeer und bei guter Sicht auch die umliegenden Inseln und das Festland

Die Nautilus, ein Katamaran, dessen Rumpf vollkommen aus Glas ist, unternimmt täglich vormittags eine Fahrt von Portoferraio entlang der Ostküste. Nachmittags geht es von Marciana Marina der Westküste entlang. Zu entdecken gibt es die wunderschöne Unterwasserwelt vor der Insel und an der Westküste ein Schiffswrack, welches vor etwa 30 Jahren unterging. Die Unterwasserwelt um Elba ist auch für Taucher spektakulär! Riffe, Höhlen und eine beeindruckende Artenvielfalt machen die Insel zu einem beliebten Ziel für Taucher. Besonders das Schutzgebiet rund um die Insel Pianosa ist ein Highlight für Meeresliebhaber

Während seines Exils von 1814 bis 1815 hinterließ Napoleon Bonaparte auf Elba beeindruckende Zeugnisse, die bis heute zu den Höhepunkten der Insel gehören. In Portoferraio erhebt sich die Palazzina dei Mulini, seine offizielle Winterresidenz mit prachtvollem Garten, originalen Möbeln und seiner Bibliothek – ein Ort, an dem Geschichte lebendig wird. Nur wenige Kilometer entfernt liegt die Villa San Martino, Napoleons Sommerdomizil, das mit dem berühmten Ägyptischen Saal, dem Generalstabszimmer und der eleganten Demidoff-Galerie Besucher in eine imperiale Atmosphäre versetzt. Ergänzt wird der Rundgang durch das Museum der Napoleonischen Relikte in Portoferraio sowie den Aussichtspunkt „Napoleons Stuhl“ bei Madonna del Monte, von dem der Kaiser angeblich Richtung Korsika blickte. Wer Elba besucht, sollte sich diese historischen Stätten nicht entgehen lassen – sie verbinden Kultur, Natur und die faszinierende Geschichte des „kleinen Kaisers“.

Elba ist nicht nur für seine Strände und Geschichte berühmt, sondern auch für seine einzigartigen Bodenschätze. Im Mineralienpark von Rio Marina tauchen Besucher in die faszinierende Welt der Mineralien ein: Zwischen den leuchtend roten Abraumhalden und alten Stollen wird die jahrtausendealte Tradition des Eisenerzabbaus lebendig. Spannende Führungen zeigen die Vielfalt der über 200 Mineralarten, für die Elba weltweit bekannt ist. Ergänzt wird das Erlebnis durch das Bergbaumuseum in Rio Marina, das historische Werkzeuge, Maschinen und eindrucksvolle Mineralienfunde ausstellt. Multimediale Präsentationen und anschauliche Modelle lassen die harte Arbeit der Bergleute ebenso greifbar werden wie den wirtschaftlichen und kulturellen Einfluss des Bergbaus auf die Insel. Eine Fahrt mit der kleinen Grubenbahn rundet den Besuch ab und macht ihn zu einem Highlight für Familien, Naturfreunde und Kulturinteressierte gleichermassen.
Hoch über den Hügeln der Insel erhebt sich die imposante Burg, das älteste Bauwerk Elbas. Ursprünglich von den Etruskern errichtet und im Mittelalter von den Pisanern zur Festung ausgebaut, diente sie jahrhundertelang als Schutz vor Piratenüberfällen. Dank ihrer strategischen Lage bietet die Burg nicht nur einen faszinierenden Einblick in die Vergangenheit, sondern auch einen der spektakulärsten Panoramablicke über Elba und bei klarer Sicht bis zum Festland und den Nachbarinseln. Das Castello begeistert Besucher mit seiner eindrucksvollen Architektur, geheimnisvollen Mauern und der einzigartigen Atmosphäre vergangener Jahrhunderte. Ein Highlight für alle, die Elba aus einer besonderen Perspektive entdecken möchten.
Von Marina di Campo aus fährt täglich ein Ausflugsschiff vormittags um die Süd-Ostküste (Dauer ca. 5 Stunden) und nachmittags entlang der Süd-Westküste (Dauer ca. 2 Stunden). Sowohl am Vormittag als auch am Nachmittag sind Stopps zum Baden vorgesehen. Einmal pro Woche gibt es eine komplette Inselrundfahrt, ebenfalls mit Badestopps.
Besuchen Sie die Inseln des Toskanischen Archipels. Von Elba aus erreicht man mit dem Schiff Pianosa, Giglio, Capraia und Giannutri. Informationen über die Abfahrtszeiten und Kosten erhalten Sie vor Ort. Besonders Spinosa ist einen Ausflug wert: die ehemalige Gefängnisinsel - ähnlich wie Alcatraz- ist bekannt für ihre unberührte Natur und traumhaften Strände. Den grössten Teil der Insel darf man allerdings nur mit einem Guide besichtigen.

Während einer Fahrt entlang der Westküste hat man einen herrlichen Panoramablick auf das toskanische Archipel und Korsika. Zu entdecken gibt es vieles: schöne Buchten, steile Klippen und kleine Strände, die nur zu Fuss oder mit dem Boot erreichbar sind. Zum Küstenabschnitt Costa del Sole gehören die Orte Cavoli, Seccheto, Fetovaia, Pomonte, Chiessi und Colle d’Orano. Viele der Einwohner der kleinen Orte gehen auch heute noch ihren traditionellen Berufen als Bauern und Fischer nach. Einige Hotels bieten ihren Gästen daher Gerichte aus dem eigenen Garten an.


